Weinlagerung im Eichenfass

Wed 05 October 2016

Schon früher wusste man es, Weine sollten in Eichenfass lagern. Dabei handelt es sich für die Reifung des Weines um einen elementaren Teil. Doch hierbei kann auch sehr viel passieren. Natürlich kann das Eichenfass durchaus den Wein richtig schön abrunden, oder aber das Bouquet des Weines noch verbessern. Aber hier können auch die tollsten Weine so zerstört werden, dass sie nicht mehr zu verkaufen, geschweige denn zu trinken sind. Deswegen gibt es beim Einlagern von Weinen in die Eichenfässer, sehr viel worauf es zu achten gilt. Dies ist sehr wichtig für Weinkenner und Liebhaber, die sich zunächst einmal das Weingut ansehen, woher sie ihren Wein beziehen wollen.

Eiche gibt Aroma

Die meisten Winzer, die es auf dieser Erde gibt sind sich in einer Sache einig. Eichenfässer bringen dem Wein das richtige Aroma, welches er braucht um schmackhaft und berühmt zu werden. Im Wein selbst entwickeln sich über die Zeit Aromastoffe. Mit denen wiederum harmonisiert das Holz der Eiche nahezu perfekt. Einige Winzer haben zwischendurch mal mit dem Holz der Kastanie versucht den Eichenfässern nahe zu kommen, was aber nicht gerade positiv ausging. Es gibt Weingüter bei denen noch immer Kastanienfässer genutzt werden. Dies ist jedoch zwischen den verschiedenen Winzern ein Streitpunkt bei dem jeder seine eigene Meinung hat.

Wo kommt die Eiche her

Nicht nur, dass die Winzer wert darauf legen, dass ihre Weine in Eichenfässern gelagert werden, nein es ist vielen auch wichtig wo der Baum einmal herstammt aus dem das Fass gebaut wurde. Derzeit soll das beste Eichenholz aus Nevers in Frankreich kommen. Aber auch das Holz aus dem Osten Europas soll immer begehrter werden. Es wird recht viel Holz für ein Fass benötigt. Je nach Größe braucht es ungefähr 18 oder aber 25 Planken um ein Fass zu fertigen. Danach muss das Fass noch ausgebrannt werden, bevor es genutzt werden kann.  

By Leoma Demaio, Category: Wein

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